Freitag, April 19, 2019
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Migrationspakt, Flüchtlingspakt, Fachkräfte-Einwanderungsgesetz: drei hübsche Geschenke zum Fest der Liebe.

Monika Schneider 20. Dezember 2018 Aktuelles

Die ersten beiden Präsente liegen pünktlich zu Weihnachten unter dem Baum – zur Legalisierung der Rechtsverstöße von Merkel und ihren Helfern. Oder sieht jemand außer Verpflichtungen Inhalte zu unserem Vorteil darin?

Das dritte Päckchen ist dann nochmal etwas ganz Besonderes und Nachhaltiges. Denn nun werden sie kommen – und nach 6 Monaten nicht mehr gehen. Sie müssen noch nicht mal „Asyl“ sagen können, sondern einfach nur angeblich arbeitssuchend sein. Sie dürfen kommen, um sich einen Arbeitsplatz zu suchen für eine „Tätigkeit“.
Ja, was für eine Tätigkeit? Eine, die hier gebraucht wird und für die man normalerweise eine Qualifikation hat, die man durch jahrelanges Lernen erwirbt? Ach egal, brauchen wir nicht mehr. Es geht auch so.
Wirklich? Was macht denn der Handwerksbetrieb, wenn er sein Gewerk auf dem Bau abnehmen lassen will und dilettantisch ausgeführt hat, weil der Handlanger leider die Bedienungsanleitung der Betonmischmaschine nicht lesen konnte? In kaum einem Land auf der Welt sind die Standards für Qualität und Sicherheit so hoch wie in Deutschland – nur, wie lange noch? Wir verspielen gerade unsere „Bodenschätze“: Wertarbeit, Arbeitsdisziplin, Schaffenskraft und Kreativität.

Fachkräftemangel? Wie verträgt sich das damit: Telekom entlässt 15.000 Mitarbeiter, Siemens 7.000, Opel 4.000, VW 30.000, Deutsche Bank 7.000 usw. Was für „Fachkräfte“ sind denn gemeint? Richtig gute Leute, die in der Wirtschaft angemessen bezahlt werden, gehen doch nicht in ein Land, dass ihnen 50% vom Lohn entwendet und ihnen dafür eine marode Infrastruktur und Unsicherheit in der Öffentlichkeit präsentiert. Die gehen ganz woanders hin. Oder geht es doch eher um Lohndumping? Vielleicht geht es auch um noch mehr Konsumenten für all den Scheiß, den niemand wirklich braucht? Werte werden dadurch auf jeden Fall nicht geschaffen.

Aber damit nicht genug. Zuwanderung jetzt auch in Bereichen, in denen gar kein Fachkräftemangel herrscht? Und das in einer Zeit kurz vor einem drohenden Abschwung. Warum? Das hat zwei Effekte: 1. höhere Arbeitslosenquote und 2. niedrigere Löhne. Aber immer noch genug Verdienst, um sich Verblödungs-TV und Serienkanäle leisten zu können.

Aufwand sozialisieren, den Gewinn privatisieren – wie immer. Eigentlich müsste der „Protest“ nicht aus der Union, sondern von den Linken kommen – aber die klatschen auch noch Beifall. Wahrscheinlich, weil es ihnen nicht schnell genug gehen kann mit der Abschaffung von Wohlstand und Kultur. Und dem Nachwuchs unter ihrer Wählerschar.

Menschen sind erfinderisch, besonders wenn es im Zusammenhang mit Geldeinnahmen geschieht. Aus ehemals Arbeitsplätzen, durch die einer die Familie ernähren konnte, werden jetzt immer mehr Zeitarbeitsstellen, Subunternehmen, Minijobs und Scheinselbstständigkeiten erschaffen. Schnell ist mal ein Arbeitszeugnis gefälscht, rasch noch ein Ausbildungsvertrag unterschrieben, den man nie antritt.

Praktikantenstellen werden wie Aushilfsjobs mit Befristung wie Pilze aus dem Boden schießen. Bald sitzt jeder zweite im Starbucks mit einem Cafe Latte am Tablet, hat ein Projekt laufen – und nennt sich „Praktikant“. Aber egal, was es sein wird: wir wissen alle, dass es niedrig bezahlte Jobs sein werden. Unsere Enkel werden sich dafür bedanken, deren Renten aufstocken zu dürfen, denn leistungskräftige Beitragszahler wird die Massenmigration nicht hervorbringen.

Keiner wird gehen. Keiner. Die von der Mittelschicht finanzierten Sozialsysteme müssen sie ruhig halten. Wird der Frust größer, weil es hier kein Einfamilienhaus mit Garten für umme gibt, werden sie ihre Probleme auf Art der Herkunftsländer lösen. Und jede Kritik daran ist nach dem Migrationspakt unerwünscht bis gefährlich.

Helmut Schmidt Schmidt hat im „Hamburger Abendblatt“ mal die Auffassung vertreten, mit einer demokratischen Gesellschaft sei „das Konzept von Multikulti schwer vereinbar“. Es sei insofern ein Fehler gewesen, „dass wir zu Beginn der sechziger Jahre Gastarbeiter aus fremden Kulturen ins Land holten“. Die damit entstandenen Probleme seien in Deutschland, aber auch in ganz Europa vernachlässigt worden.

Er musste aber damals zurücktreten – und die Grünisierung Deutschlands fing damals an, nahm mit Schröder/Fischer an Fahrt auf und findet heute ihren Höhepunkt. Der Abgrund wartet schon.

About The Author

Monika Schneider ist ein Kind der 60er Jahre und lebt in Baden-Württemberg. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Seit 2015 schreibt sie auf Facebook gegen den extremen Linksruck im Land an. Sie bezeichnet sich selber als patriotisch (im Sinne von heimatliebend) und konservativ (im Sinne von nachhaltig und Werte bewahrend). Zugleich ist sie nicht nur beruflich bedingt ("irgendwas mit Medien"...) immer am Puls der Zeit. Linke Politik bedeutet für sie einen massiven Rückschritt gegen die Errungenschaften der Aufklärung. Deswegen setzt sie auf das neue dynamische Rechts, das heute massiv bekämpft wird - und vor Merkel die demokratische Mitte war.

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