Montag, September 23, 2019
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Ich bin eine Rebellin!

Monika Schneider 9. November 2018 Aktuelles

Ja, ich bin eine Rebellin. Denn ich will meine Heimat verteidigen. Und mit ihr unsere Grundwerte wie Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung und eine offene Gesellschaft. Und das eigentlich Selbstverständlichste der Welt wird immer mehr zu einem schwierigen Unterfangen.

Ein Rebell ist jemand, der aufbegehrt, sich widersetzt. Ich wehre mich gegen die Vernichtung unseres Sozialsystems und des Wohlstandes, der einem nicht in den Schoß gelegt wird – oder dass es nach Linkssprech lediglich ein „Glück sei, hier geboren zu sein“. Unsere Werte wurden mit Blut, Schweiß und Tränen über Jahrhunderte erkämpft und wer etwas leistet, soll auch die Früchte seiner Arbeit einfahren dürfen, ohne gleich dem Sozialneid ausgesetzt zu werden.

Ich kämpfe gegen die Auflösung unserer Kultur und gegen Ungerechtigkeit. Ich verweigere mich der Schuld aus den Weltkriegen und der schrecklichen Greuel, die Menschen anderen Menschen angetan haben. Ich lebe in der Gegenwart und muss mich nicht für die Vergangenheit Anderer rechtfertigen und Buße tun, indem ich die Welt rette.

Ich will keine Menschen in meinem Umkreis dulden, die unsere Werte und Gastfreundschaft mit Füßen treten. Ich lasse mich nicht von Medien und Staatsangestellten dazu erziehen, alles zu erdulden – und werde meine Meinung nicht dem Mainstream anpassen. Ich mache das alles nicht mit.

Seit 2015 erlebe ich die Situation im Land mit immer mehr Sorge. Es fing eigentlich schon vorher an mit der Euro-Krise und eskalierte dann mit den Begeisterungsorgien an den Bahnhöfen: da wurden Menschen wie die Heimkehrer einer Fußballweltmeisterschaft freudig bejubelt und empfangen, die gerade – so hieß es – aus Terror. Krieg und Verfolgung geflohen waren. Diese ausgelassene Begeisterung passte nicht zum Anlass. Die Situation verlangte nach Stille und nicht nach Jubel. Es kam mir nahezu absurd vor. Und ich wachte endgültig auf.

Die Ankommenden wurden „Flüchtlinge“ genannt – und hatten doch auf ihrer Reise mehrere sichere Länder durchquert. In diesen Ländern wollten sie aber nicht bleiben und sie wurden zu Reisenden. Sie wollten vor allem nach Deutschland. Deutschland, so hieß es, wolle alle aufnehmen und niemanden zurückschicken. Dafür wurden Bestimmungen und Gesetze ausgesetzt und bis heute nicht wieder korrigiert.

Bis heute wird auch von offizieller Seite nicht klar Stellung bezogen, was ein Flüchtling ist und was ein Migrant. Es wird einfach alles vermischt. Wo andere Länder klare Anforderungen an Zuwanderer stellen, wird in Deutschland Integration vor allem als Verpflichtung des Aufnahmelandes gesehen. Inzwischen sind Hunderttausende Migranten im Land der Bürokraten und Erbsenzähler, von denen wir fast nichts wissen.

Die letzten 3 Jahre hat sich auch sonst alles nur zum Schlechteren geändert: Steigende Kriminalitätsrate, mangelnde Sicherheit in der Öffentlichkeit, immer mehr Einfluss des Islam auf unsere Kultur. Die Meinungsfreiheit wird stark eingeschränkt und die Demokratie ist in Gefahr.

Die Entwicklung der Kriminalität kann man in der offiziellen jährlichen Statistik der Polizei nachlesen. Die Belege dafür findet man jeden Tag zig-fach in den Nachrichten, oft nur lokal als Berichterstattung. Die mittlerweile täglichen Messerattacken häufen sich und so ekelhafte Verbrechen wie Massenvergewaltigungen geschehen, die es bis dato in unserem Kulturkreis gar nicht gab.

Im Zuge des vorauseilenden Gehorsams wird auf die kulturelle Eigenart der Einwanderer – vor allem von Muslimen – sogar bei der Straffindung vor Gericht Rücksicht genommen, wie es für keine andere Ideologie, die man „Religion“ nennt, irgendwo in säkularen Gesellschaften getan wird. Und genau diese Menschen sind aber die, die sich in unseren offenen Lebensstill nicht integrieren können oder wollen und Gegengesellschaften bilden.

Die Medien sind zum großen Teil parteipolitisch beeinflusst, vornehmlich wählen Journalisten Grün, Links oder Rot. Einige große Medienhäuser gehören z.B. der SPD. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Druck-_und_Verlagsgesellschaft). Eine ausgewogene Berichterstattung, in der Nachricht und Kommentar selbstständig erkennbar sind, findet nur noch partiell statt. Man liest immer mehr Meinungen, Verurteilungen, Bewertungen und Falschdarstellungen. Es gibt Fakten, die einfach schöngeredet, verschwiegen oder im falschen Kontext gesetzt werden.

In Gefahr ist auch die Idee der Aufklärung nach Kant, der in seinem Aufsatz vom „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ schreibt. „Sapere aude“ ist ein lateinisches Sprichwort und bedeutet „Wage es, weise zu sein!“ Meist wird es in der Interpretation Immanuel Kants zitiert, der es 1784 zum Leitspruch der Aufklärung erklärte: „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“
Und dieser Verstand scheint großflächig ausgelöscht zu sein. Das zieht sich durch Elternhäuser, Klassenzimmer, Universitäten und endet in der Smartphone-Spaßgesellschaft. Deutschlands Leitungsfähigkeit sinkt mit dem Niveau der Bildung, dass ist ganz klar zu erkennen. Mir scheint der Zenit nicht nur auf dem Gebiet überschritten zu sein.

Was hier im Land passiert, macht einfach keinen Sinn. Da operiert eine Regierung ganz offen gegen ihr Bürger. Der Migrationspakt wird beschönigt, als wenn er nur Vorteile bringen würde. Dabei gibt es bei allen Entscheidungen Pro und Contra – das gehört zu einer Debattenkultur. Warum springen so viele Länder ab? Haben die keine vernünftigen Gründe, sind das alles Populisten? USA, Australien, Österreich, Dänemark – alles fremdenfeindliche Völker? 19 Petitionen gegen die Unterschrift unter den Migrationspakt am 11.12.2018 in Marrakesch werden von der deutschen Bundesregierung einfach abgelehnt – ein Offenbarungseid gegen die Freiheit: es darf nicht mehr gesagt werden, was nicht sein darf.

Man hat das Gefühl, dass Deutschland mal wieder in jeglicher Hinsicht einen Alleingang vornehmen will. Die anderen Länder nehmen fast alle Abschied von der grünen Ideologie – in Deutschland erleben diese Ökofaschisten einen wahren Hype. Da werden Personen angehimmelt und verehrt – aber es wird nicht durch Programme und Ideen begeistert. Ein Habeck kommt natürlich cooler rüber als eine Nahles, mag sie auch noch so flappsige Bemerkungen machen wie „Bätschi!“. Die jungen Leute und die Bestmenschen in den Wohlfühlvierteln der Inplaces wollen auch hier ihre „Influencer“ vergöttern, das sind sie schließlich von den Selbstbeweihräucherungs-Plattformen wie Instagram so gewohnt. Da haben Leute mehrere Millionen „Follower“ für: nichts. Sie sehen nicht mal gut aus, sind auch nicht überragend klug und haben nichts zu sagen – haben dafür aber Reichweite. Das ist alles so oberflächlich, glatt und schnell vergänglich, dass es einen friert, wenn man ein Mensch ist, der den Dingen noch einen Wert beimisst. Die Krönung war diese Woche der Auftritt des Außenministers in Lederjacke, Jeans und Turnschuhen. Noch nicht einmal ein Ministeramt ist es noch wert, angemessen geehrt zu werden. Sie sch…. drauf – und sie zeigen es. Und wenn dann noch die linksextreme Band Feine Sahne Fischfilet dazu live und kostenlos spielt, ist die Welt für alle Begriffsstutzigen perfekt.

Kritik ist grundsätzlich heute verpönt. Wird ignoriert im besten Fall. Kann auch zu privaten und beruflichen Nachteilen führen. Und wird im schlimmsten Fall mit Angriffen auf das Leben von Menschen durch die Antifa beantwortet. Eine Ansammlung verwöhnter Spätauszieher, geprägt durch Helikoptereltern, links orientierte Lehrer und Dozenten. Sie leben oft in einer Welt fernab von sozialen Problemen, in denen Spaß und Saufen die Langeweile vertreiben. Das Nachdenken und den Blick über den Tellerrand hat man ihnen aberzogen. Sonst würden sie selber merken, dass sie mit ihrem Gebrüll „Herz statt Hetze“ genau das machen, was sie anderen vorwerfen. Eine Debatte mit diesen Bequemlichkeitsgestörten ist leider nicht mehr möglich.

Die Antidemokraten erfinden Zeichen des Zusammenhalts, Hashtags wie #wirsindmehr und andere sollen Einheit symbolisieren. Und sie mobilisieren sich in der Tat auch wesentlich besser als die Kritiker des Systems, die eine sofortige Stigmatisierung und Angriffe gegen ihr Leben fürchten müssen, wenn sie sich denn mal auf die Straße trauen. Dort wird ihnen das Leben dann endgültig zur Hölle gemacht, angemeldete Demonstrationen werden unter den Augen der Polizei gestört und verhindert und der Skandal ist dann nicht die Straftat, andere bei der Wahrnehmung ihrer demokratischen Rechte zu behindern, sondern der Grund des Protestes (wie z.B. ein Mord an einen jungen Menschen durch einen Migranten).

Ich könnte immer weiter schreiben, es ist einfach gerade zu viel, was falsch ist und was unser Land an den Abgrund treibt. Aufgeben ist aber keine Option. Ich werde daher weiter Zeichen setzen. Wenn es auch manchmal schwer fällt. Jeden Tag gibt es Anlass, zu schreiben, den Mund aufzumachen, nicht zu schweigen und die Dinge beim Namen zu nennen.

Lasst uns alle Rebellen sein!

Monika Schneider.

About The Author

Monika Schneider ist ein Kind der 60er Jahre und lebt in Baden-Württemberg. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Seit 2015 schreibt sie auf Facebook gegen den extremen Linksruck im Land an. Sie bezeichnet sich selber als patriotisch (im Sinne von heimatliebend) und konservativ (im Sinne von nachhaltig und Werte bewahrend). Zugleich ist sie nicht nur beruflich bedingt ("irgendwas mit Medien"...) immer am Puls der Zeit. Linke Politik bedeutet für sie einen massiven Rückschritt gegen die Errungenschaften der Aufklärung. Deswegen setzt sie auf das neue dynamische Rechts, das heute massiv bekämpft wird - und vor Merkel die demokratische Mitte war.

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