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Grün und Links: das neue Braun

Monika Schneider 8. Januar 2019 Aktuelles

In Zeiten politischer Korrektheit muss ich voranstellen: ich relativiere KEINE Straftaten – egal, ob Datenklau oder Mord. Beide Verbrechen sind adäquat zu bestrafen. Ich unterscheide nur in der Höhe der kriminellen Energie und in dem Schaden, den eine Tat verursacht.

Und ich stelle fest: die Veröffentlichung privater Daten von Politikern und sogenannten „Prominenten“ wiegt in der öffentlichen Wahrnehmung – gesteuert durch die Medien – ungleich schwerer als ein feiger Mordanschlag auf einen AfD-Politiker, der im Bundestag tätig ist. Ein 3 cm langer Kratzer durch einen unpolitischen Angriff am Hals eines Bürgermeisters, der noch am gleichen Tag ein Interview geben kann, bedeutet in Deutschland medial und empörungstechnisch wesentlich mehr als ein politisch motivierter Anschlag auf das Leben eines Menschen. Nur zögernd erscheinen vereinzelt Meldungen dazu und wer jetzt vermutet, dass dies nur geschieht, weil die Info dazu tausendfach auf Facebook & Co. geteilt wird, mag richtig liegen.

Was ist los in einem Land, das seinen Kompass verloren hat? Ein Land, in dem linke Politiker und Medien von „Gerechtigkeit“ und „Demokratie“ reden – aber indirekt durch Sprache und Handeln dazu aufrufen, gegen Menschen vorzugehen (Ralf Stegner: „AfD Personal attackieren“), die eine andere Meinung haben? Wie ist es möglich, dass ein Kind von einer Schule fliegt, weil die Eltern „rechts“ sind?

Der Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende der AfD Bremen, Frank Magnitz, ist von mehreren Personen angegriffen und schwer am Kopf verletzt worden. „Mit einem Kantholz schlugen sie ihn bewusstlos und traten weiter gegen seinen Kopf, als er bereits am Boden lag“ – so heißt es in einer Mitteilung des Landesverbands auf Facebook. Fotos von der Verletzung sind im Internet zu finden.

Dpa bezeichnet diesen Anschlag in einer ersten Meldung als „Vorfall“. Das klingt so, als wenn der Aufzug zur Kantine mal kurz stecken geblieben ist oder die Bahn mal wieder Verspätung hat. Wäre Cem Özdemir beim Ritt auf einem Lama in den Anden über das Eis von Katharina Schulze gestürzt, wäre der Aufschrei wesentlich größer. Überhaupt nutzen jetzt die üblichen Relativierer die Tat dazu, sich im ersten Step davon mit sprachlichen Allgemeinplätzen zu distanzieren („Die Tat muss mit der ganzen Härte des Gesetzes bestraft werden“) und dann aber im Nachgang mit der großen Keule auszuholen, z. B. mit „Auch ein AfD-Politiker hat Persönlichkeitsrechte“ oder wie bei Cem Özdemir, der überheblich ähnlich textet. So wird die Tat quasi legitimiert. Widerlich und abstoßend – aber als Ideologie durch linke Medien und Politiker seit Jahren etabliert und unterstützt.

Man stelle sich vor, Özdemir wäre das Opfer – und Herr Gauland würde sagen: „Auch ein Grüner ist ein Mensch“. Der Aufschrei der Empörten würde Gläser zum Springen bringen.

Frau Nahles von der SPD kann es auch nicht unterlassen, darauf hin zu weisen, dass die AfD etwas gegen Toleranz und Frieden hätte. Kann man noch mehr Hass verbreiten, wenn man solche Worte wählt für eine Stellungnahme zu einem Attentat? Klingt das nicht auch wie eine versteckte Legitimation, weil man ja Gegner bekämpfen muss?

Die Gewichte haben sich enorm verschoben in dieser offenen und toleranten Gesellschaft. Das Land versteht mittlerweile unter „Offenheit“ jeden zu tolerieren – egal ob Fachkraft, Sozialeinwanderer, Terrorist oder Mörder. Alle sind gleich, alle dürfen rein in die bunte Welt der Linken und Grünen und ihre Menschenrechte genießen. Aber hier ist nicht das Paradies, hier herrschen die Regeln des Kapitalismus. Und wenn in einem Sozialen System mehr Menschen Leistungen beziehen als einzahlen, kippt die Sache ganz entscheidend. Und sozial gerecht ist es dann schon gar nicht, wenn sich einerseits Leute 45 Jahre jeden Tag aus dem Bett quälen, um die zu alimentieren, die mittags erst aufstehen, um das TV-Programm zu konsumieren.

Und was ist jetzt mit der „Toleranz“? Die gilt dann wohl nur als Einbahnstraße für die eigene Ideologie von Buntheit und Multikulti um jeden Preis. Linke und Grüne sind die neuen Faschisten, denn sie wenden genau die Methoden an, die sie an den angeblich „Braunen“ und „Rechten“ meinen, kritisieren zu müssen: Terror gegen Andersdenkende und politische Gleichschaltung.

Folgende Absätze aus einem Artikel aus 1982 (!) zum grünen Faschismus, der sich tief eingenistet hat und im Farbspektrum über Rot und Gelb auch das Unfarbige, das Schwarz, umfasst:

„Die „grüne Bewegung“ ist eine faschistische Bewegung. Die absolute Intoleranz gegenüber Andersdenkenden, auch wenn sich diese in der Mehrheit befinden, die Betonung des „gesunden Volksempfindens“, die mystische Verehrung der Natur, die romantische Weltflucht bis zum vorindustriellen Leben auf der Ökofarm, die Verherrlichung eines übersteigerten rauschhaften Lebensgefühls, der dionysische Charakter der Rock- und Drogenkultur – dies alles sind ganz typische Merkmale einer faschistischen Massenbewegung.

Sicher ist nicht jeder „Grüne“ schon ein hartgesottener bewußter Faschist, aber potentiell tendiert er in diese Richtung, und unter Bedingungen zunehmender wirtschaftlicher Krisen schreitet das Unglück schnell. Punks tragen ganz unverhohlen Hakenkreuze, und der radikalisierteste Teil der „grünen“ Bewegung hat längst zu SA-Methoden gegriffen. Davon sprechen die Straßenschlachten in vielen deutschen Städten, die Gewalttaten und Anschläge gegen Befürworter des technologischen Fortschritts und die Terrormethoden, mit denen politische Veranstaltungen Andersdenkender gesprengt werden, traurige Bände.

Auch vordem politischen Mord, einer alten Spezialität der Nazis, schrecken Teile dieser Bewegung nicht zurück, wie die Morde an Ponto, Schleyer, Buback oder Karry beweisen. Das alles findet in einem geistigen Klima statt, das zunehmend von Irrationalität gekennzeichnet ist, voll unterstützt von den Nachrichtenmedien und der Filmindustrie. Die Kultfilme eines Fritz Lang haben ihre Entsprechung in einer Unzahl moderner Kultfilme wie Clockwork Orange, The Shining oder New York 1990. Und die Tatsache, daß sich Hunderte protestantischer Pfarrer an die Spitze dieser Bewegung gestellt haben, ruft auch ungute Erinnerungen an die Nazipfarrerbünde wach.

Woher das alles kommt? Die deutsche Bevölkerung muss dringend ihre geistige Blockierung vor der Geschichte überwinden und die letzten zweihundert Jahre Geschichte analytisch untersuchen, wenn das Unheil abgewendet werden soll.“ 

About The Author

Monika Schneider ist ein Kind der 60er Jahre und lebt in Baden-Württemberg. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Seit 2015 schreibt sie auf Facebook gegen den extremen Linksruck im Land an. Sie bezeichnet sich selber als patriotisch (im Sinne von heimatliebend) und konservativ (im Sinne von nachhaltig und Werte bewahrend). Zugleich ist sie nicht nur beruflich bedingt ("irgendwas mit Medien"...) immer am Puls der Zeit. Linke Politik bedeutet für sie einen massiven Rückschritt gegen die Errungenschaften der Aufklärung. Deswegen setzt sie auf das neue dynamische Rechts, das heute massiv bekämpft wird - und vor Merkel die demokratische Mitte war.

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