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Brandstifter warnen vor Blackout: Was tun, wenn nichts mehr geht?

Redaktion 27. November 2018 Aktuelles

Energiewende für Anfänger – wenn staatliche Planwirtschaft zur Katastrophe wird

Bei einem längeren und großräumigen Stromausfall könnte es in Deutschland nach Berechnungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gravierende Versorgungsmängel geben – die Auswirkungen wären katastrophal!
Die Bonner Behörde sieht bei einem großen Stromausfall ein „erhebliches Verteilungsproblem für wichtige, teils lebenswichtige Güter“ in nahezu allen gesellschaftlichen Bereichen. So fehlten etwa Notfallpläne zur Verteilung von Kraftstoff, Lebensmitteln und Medikamenten, insbesondere auf Landes- und kommunaler Ebene.

Möchte man die deutschen Klimarettungsweltmeister etwa auf das Kommende vorbereiten?

Denn dass es nach den Abschaltungen der konventionellen Kraftwerke zu großräumigen (und länger andauernden) Blackouts kommen wird, ist keine Frage ob, sondern wann.
Kernenergie und Kohle, die einst sicheren Banken unserer Stromwirtschaft, werden per Verbot aus dem Netz genommen. Doch Windkraft und Solarstrom produzieren keine gesicherte Leistung, so viel man auch nach neuestem Regierungsbeschluss davon installiert. Landläufig gesprochen: in Flautephasen ist es irrelevant, ob drei Windräder null Megawatt produzieren oder dreitausend. Doch Politik und Bürger bejubeln den Zuwachs von drei auf dreitausend.
Die Folgen der destruktiven Energiewendepolitik werden graviernd sein, einige davon sogar tödlich:
Tankstellen können keinen Treibstoff mehr herausgeben, Geldautomaten, Telefone und Internet funktionieren nicht mehr, Kühlschränke tauen ab, Waschmaschinen stehen still, warmes Essen und Wasser gibt es nur noch vom Campingkocher und auch die medizinische Versorgung wird nur für kurze Zeit aufrechterhalten werden können.

Um auf den Energiewende-Ernstfall vorbereitet zu sein, sollte sich jeder folgende Fragen stellen:

„Bin ich bereit, um des Klimaschutzes willen Strom- und damit zusammenhängend auch Wassersperren in Kauf zu nehmen? Habe ich Vorräte an Wasser und Lebensmitteln zu Hause, die meinen Bedarf, inklusive Hygiene, über mehrere Tage hinweg decken? Besitze ich ein Notstromaggregat? Würde ich auf mein Auto auch dann verzichten, wenn ich es gerade dringend brauche, der Zielort weiter weg liegt als 10 Kilometer und der Bus nur dreimal am Tag fährt? Wäre ich bereit, aufgrund EEG-Umlage und einer zukünftigen Speicher-Umlage einen Euro für die Kilowattstunde Strom zu bezahlen? Wäre ich bereit, mich persönlich mit einem Energiewende-Soli an der Entschädigung und Umsiedlung von lärmgestressten Windkraftanlagen-Anrainern zu beteiligen? Bin ich bereit, neben einem Windpark mit 25 Anlagen von der Höhe des Kölner Doms Urlaub zu machen?

Erst wer diese Fragen mit einem herzhaften „Ja“ beantwortet, ist wirklich fit für die Energiewende.

Foto: Pixabay

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