Freitag, Mai 24, 2019
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BILD fragt nach – und die Antworten sind genau so „unverbindlich“ wie der Pakt selber

Monika Schneider 10. November 2018 Aktuelles

BILD hatte 16 wichtige Fragen zu dem Abkommen veröffentlicht und an das Auswärtige Amt gerichtet.

Auf seiner Webseite stellt sich das Außen-Ministerium nun den 16 Fragen. Wer vernünftige und beruhigende Antworten erwartet, wird allerdings enttäuscht. Denn auf die eigentlichen Probleme (Kriminalität, Finanzierung der Aufnahme der „Migranten“ etc.) wird überhaupt nicht eingegangen. Leider hat BILD auch nichts zu den Dingen gefragt, die aus einem Gewohnheitsrecht resultieren, wenn die Vereinbarung erst mal etabliert ist.

Hier nur zwei Fragen, die verdeutlichen, dass unser Land von Leuten geführt wird, die das Wort „Verantwortungsbewusstsein“ noch nicht einmal buchstabieren können.

Frage:
„Warum spricht der Globale Migrationspakt davon, dass Migration Quelle von Wohlstand, Innovation und nachhaltiger Entwicklung ist?“

Antwort:
„Ziel des Dokuments ist es ja gerade, positive Aspekte von Migration zu fördern und negative zu bekämpfen – auf diese optimistische Formulierung hatten sich die 192 an der Verhandlung beteiligten Staaten geeinigt.“

Fazit: Es wird nicht gesagt, warum Migration die „Quelle von Wohlstand, Innovation und nachhaltiger Entwicklung“ sein soll. Also keine Beantwortung.
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Frage: „Werden deutsche Unternehmer durch die im Globalen Pakt geforderte Förderung der unternehmerischen Tätigkeit von Migranten benachteiligt?“

Antwort:
„Es gibt in Deutschland Förderprogramme für unternehmerische Betätigung verschiedenster Art. Im Globalen Pakt geht es aber vor allem darum, dass Investitionen von Migranten in die Wirtschaft ihrer Heimatländer gestärkt werden, um dort Arbeitsplätze zu schaffen. Das soll gerade Anreize dafür schaffen, dass die Menschen ihre Heimat nicht verlassen, sondern zu Hause Perspektiven finden.“

Fazit: das wirft eine weitere Frage auf, denn wie sollen Migranten hier in Deutschland im Heimatland durch deutsche Förderprogramme investieren können, wenn sie zumeist von Grundsicherung leben? Was ist überhaupt damit gemeint?

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Der Hammer ist aber das hier:

Frage:
„Der Globale Pakt geht nicht auf die negativen Folgen von Migration ein. Warum?“

Antwort:
„Der Pakt geht davon aus, dass Migration eine weltweite Tatsache ist, mit der wir umgehen müssen. Die Idee hinter dem Pakt ist deshalb, dass durch sichere, reguläre und geordnete Migration negative Effekte der Migration, wie sie etwa durch illegale Migration entstehen, reduziert werden.“

Fazit: es wird keinerlei Rücksicht genommen auf kulturelle Verwerfungen, bedingt durch den Zusammenprall konträrer Sozialisationen. Was dem einen seine öffentliche Sicherheit ist, auf die er Wert legt, ist dem anderen das Recht auf eine Messerstecherei zwecks Mittel zur Kommunikation. Das Ergebnis sind Gegengesellschaften, soziale Ungerechtigkeit und am Ende bürgerkriegsähnliche Zustände.

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Sie haben keine Antworten. Man bekommt Allgemeinplätze und Umschreibungen. Konkreter wird es nicht. Und darauf sollen die Menschen hier vertrauen? Das macht alles keinen Sinn. Es geht ausdrücklich NICHT um „Flüchtlinge“, weswegen 2015 die Tore weit geöffnet wurden – es geht um Migration, die im Normalfall ein langsamer kultureller Austauschprozess ist und keines Paktes bedarf. Wer auswandern will und im Wunschland seinen Beitrag leistet, arbeitet, Steuern zahlt, sich integriert und eine Bereicherung darstellt, konnte dies immer schon tun. Und Deutschland ist wohl eins der offensten und tolerantesten Länder und zusätzlich noch mit dem besten Sozialsystem der Welt ausgestattet.

Wenn geregelte Migration immer schon möglich war – wozu dann jetzt die Verpflichtung des Aufnahmelandes dazu, sogar Anreise und Lebensunterhalt sicher zu stellen? Das ist Wahnsinn, weil es gar keinen Integrationswillen und kein kulturelles Kapital der Zuwanderer erfordert.

Niemand unterschreibt Verträge ohne genaue Beschreibungen der Verpflichtungen. Die Sache ist oberfaul. Das Ziel muss weiter sein, diesen Pakt zu verhindern.

Warum wohl so viele Länder dabei nicht mitmachen wollen? Warum blickt Deutschland freiwillig in den Abgrund? Stoppt den Pakt! Jetzt!

Monika Schneider.

Link zum Original-Artikel.

Foto.pixabay

About The Author

Monika Schneider ist ein Kind der 60er Jahre und lebt in Baden-Württemberg. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Seit 2015 schreibt sie auf Facebook gegen den extremen Linksruck im Land an. Sie bezeichnet sich selber als patriotisch (im Sinne von heimatliebend) und konservativ (im Sinne von nachhaltig und Werte bewahrend). Zugleich ist sie nicht nur beruflich bedingt ("irgendwas mit Medien"...) immer am Puls der Zeit. Linke Politik bedeutet für sie einen massiven Rückschritt gegen die Errungenschaften der Aufklärung. Deswegen setzt sie auf das neue dynamische Rechts, das heute massiv bekämpft wird - und vor Merkel die demokratische Mitte war.

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