Freitag, April 19, 2019
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Also doch jetzt „Lügenmedien“?

Monika Schneider 22. Dezember 2018 Aktuelles

Ein Journalist, überhäuft mit Preisen, muss zugeben, dass er gelogen hat. Er tat es für eine gute Sache: um seiner Ideologie zu helfen. Er hat bewusst Geschichten erfunden, um sich Applaus von denen mit seinem Stallgeruch zu erhaschen. Peinlich für ein linkes Medium wie dem „Spiegel“, das so gerne mit dem Finger auf andere zeigt und sonst gerne gegen Andersdenkende hetzt, was das Zeug hält.

Dieser von einem richtigen Journalisten aufgedeckte Skandal zeigt deutlich, warum die Branche so in Verruf geraten ist. Der moralisierende Oberlehrer Herr Relotius hat wie viele andere seiner Berufsauffassung versucht, uns weis zu machen, wer auf der „richtigen Seite“ steht. Sie maßen sich auch an, zu definieren, was „gut“ und was „böse“ ist. Ihr Hauptanliegen ist es, zu vermitteln: unrecht ist alles, was nicht links ist. Das Fatale daran: so wächst die jüngste Generation auf – in dem Bewusstsein, dass es Leute gibt, die bestimmen dürfen, was man sagen darf, dass Sicherheit ein Relikt der Vorzeit ist und dass Lügen dann legitim sind, wenn sie der eigenen Sache dienen.

Schon längst haben „Nachrichten“, wie sie sein sollten, den Charakter einer Meinungsmanipulation erhalten. Es gibt kaum noch Artikel oder Moderationen im TV, die nicht irgendwo (noch nicht mal versteckte) Botschaften enthalten, welche politische Gesinnung noch als erlaubt gilt. Man muss nur einmal unter diesen Gesichtspunkten das „heute Journal“ mit Klaus Kleber ansehen. Sofort fällt es einem wie Schuppen aus den Haaren: es ist längst kein Einzelfall, nur weil es jetzt nach hartnäckiger Recherche herauskam, dass Verlage und Redaktionen Geschichten, die die Welt in den schönsten Farben malen, einfach übernehmen und ungeprüft veröffentlichen – ja, sogar in Form von Dokumentationen und wahrscheinlich auch als Tatort-Story über die Bildschirme flimmern lassen.

Das ganze Heuchlertum kommt aber spätestens dann ans Tageslicht, wenn man feststellt, dass sie bei Dingen, bei denen nicht das eigene Weltbild bedient wird, ganz anders arbeiten. Wir erinnern uns an Höckes „Schandmal“, Petrys „Schießbefehl“ oder an Gaulands „Fliegenschiss“. Wenn es eine verbale Teerung und Federung gäbe, wären sich diese Leute nicht zu schade, sich die Finger zu verkleben.

Zum Abschluss zitiere ich Ramin Peymani, der meine weiteren Gedanken exakt auf den Punkt bringt, aus einem seiner aktuellen Artikel:

„…..Während Ereignisse wie erfundene Hetzjagden auf Asylbewerber sofort den Weg in alle Medien finden und wochenlang für gutmenschliche Apelle, Warnungen vor rechtem Populismus und Forderungskataloge an die Politik genutzt werden, landen Messerstechereien, bei denen Islamisten auf Unschuldige losgehen, erst einmal in der Warteschleife, bis exakt geklärt ist, ob der Täter nicht vielleicht einen Nachbarn hatte, der ihn für verrückt hielt, oder die Opfer den Messerstecher nicht doch mit ungebührlichem Verhalten provoziert haben könnten.

So lange bleibt das Berichtete im Ungefähren, um die Wahrheit möglichst lange zu verschleiern. Relotius bediente diese Agenda perfekt. Erst vor drei Wochen hatte das „journalistische Idol seiner Generation“, wie der „Spiegel“ seinen gefallenen Engel nennt, den „Deutschen Reporterpreis“ eingeheimst. Es war ausgerechnet der Tag, der den Anfang vom Ende seiner Lügenkarriere markierte. Dass viele weitere Lügenreporter in Deutschlands Medien unterwegs sind, lässt die Art der Berichterstattung erahnen. Sie zwingen uns ihre einseitigen Geschichten über die Zuwanderung, den Klimawandel, die Energiewende und den angeblich kurz vor der Machtergreifung stehenden Rechtsextremismus auf…..“

Link zum Artikel.

About The Author

Monika Schneider ist ein Kind der 60er Jahre und lebt in Baden-Württemberg. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Seit 2015 schreibt sie auf Facebook gegen den extremen Linksruck im Land an. Sie bezeichnet sich selber als patriotisch (im Sinne von heimatliebend) und konservativ (im Sinne von nachhaltig und Werte bewahrend). Zugleich ist sie nicht nur beruflich bedingt ("irgendwas mit Medien"...) immer am Puls der Zeit. Linke Politik bedeutet für sie einen massiven Rückschritt gegen die Errungenschaften der Aufklärung. Deswegen setzt sie auf das neue dynamische Rechts, das heute massiv bekämpft wird - und vor Merkel die demokratische Mitte war.

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