Montag, September 23, 2019
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Absurde EU-Abgasgrenzwerte: Franzosen und Belgier gehen auf die Barrikaden – die Deutschen schauen nur zu

Redaktion 22. November 2018 Aktuelles

Während sich die treudoofen deutschen Untertanen klaglos die Autos wegnehmen und ihrem Frust lediglich in den sozialen Medien freien Lauf lassen, rebellieren die Franzosen und Belgier.

Neuerdings drohen neben zahlreichen Städten sogar Fahrverbote auf Autobahnen, doch der deusche Michel nimmt auch das nahezu klaglos hin. In einigen Städten drohen Fahrverbote, obwohl die zulässigen EU-Grenzwerte von 40 µg/m3 Luft nur geringfügig überschritten werden – in den USA gelten übrigens 100 µg/m3; in Büros sind 60 µg/m3 und am Arbeitsplatz 950 µg/m3 erlaubt.

Wieso lässt sich eine ganze Nation vom mehr als dubiosen Abmahnverein „Deutsche Umwelthilfe“ (DUH), dessen Klagen jährlich 2 Millionen Euro in die Vereinskassen spülen, dermaßen am Nasenring durch die Manege führen und sieht neidvoll zu den Nachbarn?

Ganz einfach: Die Deutschen tun sowas nicht. Brennende Fahrzeuge und gefällte Bäume auf den Straßen sind hierzulande völlig undenkbar. Zu gut haben die jahrzehntelangen frei erfundenen Horrorszenarien aus dem linksgrünen Lager gewirkt. Zu oft tönt selbst von Betroffenen der Spruch: Richtig so mit Fahrverboten, die Luft muss schließlich wieder sauber werden. Dass sie das bereits längst ist, und dass der Begriff des „stinkenden“ Diesels eine überholte Erzählung aus dem vergangenen Jahrhundert ist – geschenkt.

Doch die alleinige Schuld bei der DUH und dessen Chef Jürgen Resch zu suchen, wäre zu kurz gedacht. Leute wie Resch mussten lediglich geduldig warten. Die kommende Gelegenheit war sicher wie das Amen in der Kirche. Das Verbandsklagerecht lag brach und die Deutsche Umwelthilfe mästete sich daran. Das alles ist schwer verdaulich, ungesetzlich ist es nicht.

Womit wir nun zum korrekten Adressaten unserer Verärgerung kommen. Herr Resch hält sich an Gesetze und Verordnungen. Er hätte keine Zerstörungschancen, wären diese Gesetze und Verordnungen nicht so beschlossen und veröffentlicht worden, wie sie es sind. Auf Herrn Resch kommt es einfach nicht an. Er ist austauschbar, seine Möglichkeiten sind es nicht. Und auf die kommt es an. Die europäischen Vorgaben- und der deutsche Gesetzgeber sind die wirklichen Adressaten des Umuts. Merkt das wirklich fast niemand?

Doch die verantwortlichen Politiker geben sich ratlos. Während die Autofahrer sich die Köpfe zerbrechen, wie sie ihr Auto wechseln sollen und wie sie zur Arbeit und zurück kommen, unternehmen die Bürokraten: nichts! Die Standorte der Messstationen und die willkürlich erhobenen Grenzwerte überprüfen und korrigieren? Von wegen, dann würde ja das ganze Kartenhaus, das über Jahre hinweg mühsam errichtet wurde, in sich zusammenfallen.

Werfen wir einen Blick in die Zukunft, offenbart sich ein großes Dilemma: Deutschland wird – wenn die Bundesregierung nicht doch noch zur Vernunft kommt und einschreitet – mangels Alternativen zur autofreien Zone. Solange es keine bezahlbaren und alltagstauglichen Elektrofahrzeuge und keine Infrastruktur dafür gibt, bleibt den Deutschen nichts weiter übrig, als sich von ihrem liebsten Kind zu trennen und auf Busse und Bahnen umzusteigen.

Denn falls jemand dem Irrglauben unterliegen sollte, er sei mit einem Benziner auf der sicheren Seite, wird er sehr bald schmerzhaft auf dem Boden der Tatsachen landen – die „Deutsche Umwelthilfe“ hat nämlich bereits angekündigt, als nächstes die Städte auch von Benzinfahrzeugen zu befreien.

Dass nebenbei die deutsche Autoindustrie ruiniert wird und hunderttausende Mitarbeiter auf der Straße stehen werden, nimmt man relativ gelassen hin – für den Sieg der radikalen Ökofantasten müssen eben Opfer gebracht werden.

Doch des einen Leid, des anderen Freud‘: Während wir unsere Enteignung klaglos betrauern, freuen sich eben unsere europäischen Nachbarn über unsere billigen Gebrauchtwagen. Aufgrund korrekt aufgestellter Messstationen und nicht vorhandener Angstmacher-Parteien werden dort die EU-Grenzwerte nämlich NICHT überschritten.

Also stets daran denken: Wer grüne Ökokommunisten wählt, sollte künftig seine Autoschlüssel gleich mit in die Wahlurne werfen!

 

 

Foto: Pixabay

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